Während die Formel 1 letzte Woche mit dem Großen Preis von Belgien wieder aufgenommen wurde, ist die Situation hinter den Kulissen weiterhin turbulent, da das Starterfeld 2023 noch nicht voll besetzt ist. Einer der Schlüssel zu diesem Deal ist nun die Situation von Mick Schumacher bei Haas F1.

Der deutsche Rennfahrer steht nicht nur bei dem amerikanischen Team unter Vertrag, sondern auch bei Ferrari, da er Teil der Ferrari Driver Academy ist. Die neuesten Gerüchte besagen jedoch, dass er sich möglicherweise von der FDA (der Vertrag läuft Ende des Jahres aus) und somit auch von Haas F1 trennen wird.

Letzte Woche hatte uns Schumacher bestätigt, dass er auf Informationen über seine Zukunft warte. Sein Name wurde damals mit Alpine F1 in Verbindung gebracht, wo er Fernando Alonso ersetzen könnte, eine Position, die Oscar Piastri nicht einnehmen wollte.

Sollte die Zusammenarbeit mit der Ferrari Driver Academy beendet werden, hätte der F2-Champion von 2020 nicht viele Optionen, wobei Williams F1 eine Möglichkeit wäre. Die Alpine-Spur hat sich für ihn etwas abgekühlt (siehe unten), und die verbleibenden Plätze sind begrenzt.

Allerdings müsste Haas auch einen Ersatz für ihn finden, und es wurde gemunkelt, dass Günther Steiner Kontakt zu Daniel Ricciardo aufgenommen hat. Pragmatischerweise ist auch Antonio Giovinazzi auf dem Markt, und der Italiener wird später in der Saison für Haas testen. Zwei EL1-Sitzungen, die sicherlich nicht ganz unschuldig sind, da Haas über die Besetzung des Sitzes von Kevin Magnussen nachdenkt.

Alpine F1 und McLaren, sich kreuzende Schicksale

Letzte Woche schien der Name Mick Schumacher die heißeste Spur für Alpine F1 zu sein, aber seit diesem Wochenende steht ein Überraschungsgast ganz oben auf der Liste. Pierre Gasly soll nun das Seil des französischen Teams sein, um im nächsten Jahr an der Seite von Esteban Ocon zu fahren.